Direktes vs indirektes Licht

Habt ihr euch schon mal wirklich mit dem direkten und indirekten Licht beschäftigt, oder stellt ihr einfach irgendwo eine Lampe hin?

Fangen wir mit dem direktes Licht an. Was tut es für unseren Raum?

Ein direktes Licht wird z.B. an einem Spiegel im Badezimmer, als Beleuchtung für die Koch- und Arbeitsfläche in der Küche oder auch als Leselampe verwendet. Außerhalb ihres Scheins, erzeugt sie harte Schatten.

Wichtig ist bei unserem Badezimmerspiegel , dass das Licht von Vorne kommen, damit unser Gesicht ausgeleuchtet ist. Erzeugt meine Beleuchtung eine Schattenbildung, könnte es passieren, dass wir hinterher seltsam geschminkt oder schlecht rasiert sind.

Wir können uns also merken; wenn wir Details sehen möchten, dann nehmen wir ein direktes Licht.

Um eine wohlige Lichtstimmung zu erzeugen, verwendet man in der Lichtplanung das indirekte Licht.

Z.B. ein Deckeneinbauspot, der dicht an der Wand runter leuchtet, um die tollte Tapete in Szene zu setzten. Dennoch gibt es hier einiges zu beachten:

Wer nicht ordentlich tapeziert oder verputzt hat, kann sich ärgern Denn diese Art von Licht verzeiht keinerlei Unebenheiten. Zudem sollte sie etwa 10 cm von der Wand platziert werden, damit sie in ihrer Wirkung nicht eingeschränkt wird.

Aber auch eine Wandleuchte, die nach oben und unten strahlt, hat ein indirekte Beleuchtung.

Mit ihr können wir spezielle Bereiche eines Raumes spannender machen.

Auch hier können uns also merken; wird Licht von Wänden oder Decken reflektiert, handelt es sich um indirektes Licht. Die Lichtart wirft kaum Schatten.

Dennoch ist jede Lichtart für sich nicht ideal. Erst ein Zusammenspiel beider Varianten macht den Raum und somit das Lichtkonzept perfekt!